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Das Märchen

Laotse und der Baum

Man erzählt sich von Laotse, dass er einmal mit seinen Jüngern unterwegs war und zu einem Wald kam. Dort waren hunderte von holzfällern dabei, den ganzen Wald zu fällen. Tausende von Bäumen lagen bereits am Boden, nur ein einziger Baum stand noch. Es war ein riesiger Baum mit unzähligen Ästen, der seine Krone weit über die Erde ausbreitete. Er war so gross, das unzählige Menschen unter seinem Schatten sitzen konnten.

Laotse bat nun seine Jünger nachzufragen, warum dieser eine Baum nicht gefällt worden sei. Diese gingen zu den Holzfällern und fragten, und alle erhielten die gleiche Antwort:

" Dieser Baum ist zu nichts nütze. Seine Äste sind krumm gewachsen und voller Knoten, so dass man keine Möbel daraus bauen kann. Noch nicht einmal als Brennholz kann man ihn gebrauchen, denn der Rauch schadet den Augen. Da dieser Baum zu nichts nütze ist, haben wir ihn stehen lassen." 

Als Laotse die Antworten hörte, lachte er und sagte: " Werdet wie dieser Baum, denn er lehrt uns, dass wir, wenn wir nützlich sind, zu Gegenständen im Haus eines anderen gemacht werden. Und dass wir, wenn wir schön sind, auf dem Markplatz als Ware verkauft werden. Werdet wie dieser Baum, wachst in die Höhe und Breite, dann werden andere Menschen in eurem schatten Schutz und Ruhe finden. "    

 

                                                                                           Friedvolle Weihnachten und ein neues Jahr der Liebe wünscht Euch Nicole Schwerdtfeger

                                                                        KUNST im Tal ist ab dem 6. Dezember -6.Januar 2017  in Winterpause. 

 

 

WERKSCHAU 2017

 

Nicole Schwerdtfeger

 

ATELIERHAUS GEÖFFNET

Sonntag, 08.Januar 2017

11-16 Uhr

Ich lade Sie herzlich ein !

 

 

 

 

 

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Nicole Schwerdtfeger 27.11.2016

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